heiraten sonderausstellung
Ulrike Hagemeier und Benno Dräger schneiden als Museumsleitung die Hochzeitstorte zur Ausstellungseröffnung an

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Neue Sonderausstellung im Lohner Industriemuseum

Heiraten in aller Welt“, so lautet der Titel der aktuellen Sonderausstellung des Lohner Industriemuseums, die noch bis zum 30.06.2019 dienstags bis sonntags in der Zeit von 14 bis 18 Uhr, donnerstags bis 20 Uhr, zu sehen ist.

Mit viel Engagement haben 19 Nationen ein wichtiges Fest in unterschiedlichen Facetten sehr farbenfroh ausgestellt. Ziel der Ausstellung, so wurde beim Eröffnungsabend betont, ist es, dass die Besucher sich auf die Werte anderer Kulturen einlassen, um ein besseres gegenseitiges Verständnis zu erreichen. Neben den Grußworten durch Museumsleitung und den Runden Tisch kamen vor allem Vertreter verschiedener Nationen mit kurzen Zitaten zu Worte. Darin wurden Hochzeitsbräuche, die Rolle der Zeremonien, Kleidung, Festessen, Hennertradition u.a.m. dargestellt. Liebeslieder aus Deutschland präsentierte Anke Horminghausen, Adem Atay trug türkische Hochzeitslieder vor. Die Ausstellung gibt interessante Einblicke in der Ausrichtung eines Festes, das in aller Welt gefeiert wird. Hochzeitstrachten, die 100 Jahr alt sind, die Ausrichtung von Traditionen wie Hochzeitsbitter, die Kleidung von Brautjungfern und Brautmoden u.a.m. sind liebevoll präsentiert. Außerdem gibt es ein interessantes Begleitprogramm.

Fotos: Mechthild Runnebom

Ein Wort vorweg

Der Titel für die Sonderausstellung und den Begleitband „Maschinen bauen – Von Eisen und Stahl zu Bits und Bytes“ verdeutlicht es: Lohne und die Region haben im Maschinenbau eine lange Geschichte mit vielen Innovationsschüben erlebt und befinden sich mitten in einem rasanten Wandel.
Die Fertigung von Rundschneidemaschinen für Korken, die Arbeitstechniken von Strohhülsenmaschinen, Windfegen, Göpeln oder Dreschmaschinen standen am Anfang einer langen Entwicklung. Hierbei waren Erfindergeist von Pionieren im Maschinenbau, aber auch die ständige Erweiterung des Wissens und eine engagierte Mitarbeiterschaft Garanten des Erfolgs. In dem Prozess der Anforderungen an neue Herausforderungen und Märkte sind einige Firmen auf der Strecke geblieben. Eine Vielzahl von neuen Firmen ist entstanden, und die Kataloge dieser Firmen, ihr Auftreten auf Fachmessen und im Internet und ihre globale Präsenz zeigen die Bedeutung der Branche für die Region.
Über ein Jahr lang hat ein Team des Museums Ausstellung und Begleitband konzipiert und dabei viele Mitstreiter gewinnen können, die mit Grußworten und Fachbeiträgen den Begleitband bereichern. Mit Anzeigen verdeutlichen diese Firmen ihre Präsenz in der Region. Unser Dank gilt denen, die in intensiver Zusammenarbeit mit dem Museum die erforderliche Fachkompetenz in das Ausstellungsprojekt eingebracht haben. Auch wenn das Museum auf einen reichen Bestand von Maschinen aus dem Magazin am Südring zurückgreifen kann, sind wir, was die moderne Technik angeht, auf Leihgaben von Firmen angewiesen. Für die Hilfe, das weite Spektrum des Maschinenbaus in der Region einem breiten Publikum vorzuführen, sprechen wir unseren Dank aus.

Verantwortlich für Ausstellung und Begleitband ist das Team: Benno Dräger, Ulrike Hagemeier, Josef Quatmann,Walter Scherbring,Dr. Maria Tepe,Bernard Warnking,Gregor Warnking

maschinenbauteam

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