brunnen LohneFund eines altertümlichen Brunnens auf dem Vulhopsberg in Lohne, vermutlich aus dem 17. Jahrhundert.

Der aufwendige Prozess der Konservierung könnte gut drei Jahre dauern. Über den Fortschritt wird Protokoll geführt.

Die 20 Hölzer des Brunnens liegen seit drei Wochen in einem Wasserbad.
Das Wasserbad sei eine Vorsichtsmaßnahme. damit das Holz nicht sauer oder basisch ist. Immer wieder würden Proben genommen. Der Wert liegt derzeit bei sieben, also genau der Mittelwert.  
Einmal in der Woche wird außerdem das Wasser im 3.66 mal 0,60 Meter großen Becken gewechselt.

Nach dem Wasserbad kommt das Holz dann in das 4.50 mal 1,50 Meter große Konservierungsbecken mit einer 64prozentigen Zuckerlösung. Dabei wird die Flüssigkeit im Holz ausgetauscht. Jede einzelne Zelle wird durch den Zucker stabil gemacht.
Der Zucker müsse bis zum Kern durchdringen. Regelmäßige Kontrollen, in denen beispielsweise ein Stück Holz entnommen werde, sowie die Erfahrungswerte würden zeigen, wann die Konservierung abgeschlossen ist.

Nach dieser Zeit folgt dann die Auftrockung oder auch Aushärtung. Die Bohlen müssen trocknen. Alles in allem ist es bestimmt ein Projekt, welches drei Jahre in Anspruch nehmen wird.

Dazu der vollständige Bericht und Foto von Maike Scholz

Bildquelle:  Foto: Christian Tombrägel
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