Mathematik zum Anfassen
Am Mittwoch, den 16.09.2020, besuchten wir die Wanderausstellung „Mathematik zum Anfassen“ im Industriemuseum in Lohne.
Los ging es am LBZH. Von dort aus gingen wir zu Fuß zum Bahnhof in Osnabrück und fuhren dann mit der Nordwestbahn nach Lohne. Das Industriemuseum Lohne liegt direkt am Bahnhof, sodass wir es bis zu der Ausstellung nicht mehr weit hatten. Vor dem Museum wurden wir bereits von Frau Hagemeier, der Musemsleiterin, begrüßt.
In der Ausstellung konnten wir dann an 19 Stationen mit unterschiedlichen Dingen experimentieren. Den meisten Schüler/innen hat die „Riesenseifenhaut“ am besten gefallen. Durch geschickte Seilbewegungen konnten wir uns in eine riesige Seifenblase einhüllen.
Eine Gruppe von Schüler/innen hat sich mit der „Leonardo-Brücke“ beschäftigt. Ziel war es, eine Brücke nur aus Holzstäben zu bauen. Dabei durften keine Klebe- und Befestigungsmaterialien benutzt werden. Zur großen Bewunderung von Frau Hagemeier schafften wir es durch unsere Zusammenarbeit in der Gruppe, die größte Brücke seit Beginn der Ausstellung in Lohne zu errichten.
Wir haben gepuzzelt, Formen gelegt und Körper gebaut, gespiegelt, eine Funktion „erlaufen“, die kürzeste Strecke zwischen allen deutschen Landeshauptstädten gesucht, Codes gelöst und viel geknobelt. Dabei hatten wir super viel Spaß.
Nur das Experiment „Das verflixte T“ konnte einfach niemand lösen. Ein paar Tage später haben wir es im Unterricht aber dann doch endlich geschafft.
Am Ende hat Frau Hagemeier uns noch durch die anderen Ausstellungsbereiche des Industriemuseums geführt. Das war sehr spannend. Wir saßen auf alten Schulbänken und haben auf Kreidetafeln geschrieben.
Zuletzt gab es sogar noch eine Cola oder Fanta für die Schüler/innen und Kaffee für die Lehrerinnen.
Anschließend ging es mit der Nordwestbahn zurück.
Klassen 7a & 7b
(LBZH Osnabrück)


In der Dauerausstellung des Industriemuseums hat der Federofen einen besonderen Platz, gehört zu den wenigen Exponaten der Federbranche und stammt somit aus der ersten Phase der Industrialisierung der heimischen Region. Sein Alter wird vermutlich bei über 150 Jahren liegen.













Das Industriemuseum Lohne hat es wieder geschafft: Zum dritten Mal nach 2007 und 2014 haben der Museumsverband Niedersachsen und Bremen gemeinsam mit dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur und der Niedersächsischen Sparkassenstiftung die Einrichtung mit dem Museumsgütesiegel Niedersachsen und Bremen ausgezeichnet. Urkunde und Plakette überreichte Wissenschafts- und Kulturminister Björn Thümler am Donnerstag in Anwesenheit von Dr. Johannes Janssen (Sparkassenstiftung) und Professor Dr. Rolf Wiese (Museumsverband) an die Lohner Museumsleiterin Ulrike Hagemeier (Foto. Links). Sie wurde vorn stellvertretenden Lohner Bürgermeister Norbert Bockstette (rechts) nach Hannover begleitet.