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Die Heimat im Krieg- Lohne und die Region 1914-1918“

Der Weltkrieg leitete den politischen, wirtschaftlich-sozialen und kulturellen Zusammenbruch des bisherigen Europas ein. Er hat auch für unsere Region unverkennbare Auswirkungen. Das ist Grund für das Industrie Museum Lohne, mit einer Ausstellung und dem zugehörigen Begleitband speziell diese Zeit in den Blickpunkt zu nehmen.

Es geht in dieser Ausstellung, wie der Titel ausdrückt, nicht vornehmlich um das Kriegsgeschehen an der Front. Dieses wird aber immer wieder gespiegelt in der Beziehung zur Heimat.

Der Blick ist eindeutig auf das Regionale gerichtet, speziell auf: „Die Heimat im Krieg – Lohne und die Region 1914-1918“. In der für dieses Thema häufig verwendeten Bezeichnung „Heimatfront“ wird die neue Dimension des Krieges deutlich, nämlich dass eine Begrenzung auf das Geschehen an der Front nicht mehr möglich ist. Auch wenn die Heimat in Deutschland weitgehend nicht direkter Kriegsschauplatz wurde: Die Gesellschaften aller Krieg führenden Staaten wurden bedingungslos in den modernen, industrialisierten Krieg einbezogen.

Wie reagierte die Heimat auf die Herausforderungen des Krieges? Wie war es möglich, den Durchhaltewillen und die Opferbereitschaft der Bevölkerung über mehr als vier Jahre so hoch zu halten, nachdem bei Kriegsbeginn ein schneller Sieg der deutschen Truppen als gesichert vorausgesagt wurde?

© Benno Dräger
 
Ausstellungseröffnung 10. November 2017, 18 Uhr
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