Nationentag Rumänien

nationennachmittag rumänienDas Industrie Museum und der Runde Tisch Lohne veranstalten
am Sonntag, 18.02.2018 einen Nationennachmittag. Diesmal haben rumänisch stämmige Mitbürger ein Programm vorbereitet. Lidia Uptmoor hat dazu eine Präsentation von Bildern der alten Heimat, darunter Landschaftaufnahmen, Brauchtum, Essen und Trinken und immer wieder der Blick auf die rumänische Bevölkerung zusammengestellt. Im Anschluss daran geht es in einem Interview um die Ankunft in Lohne, um veränderten Lebensbedingungen in der neuen Heimat Lohne, um Sprache und Arbeitsmöglichkeiten. Abschließend wird im Museumstreff Kaffee und rumänischer Kuchen angeboten.

Die Veranstaltung ist kostenlos. Der Museumseintritt beträgt für Erwachsene 3,- Euro, Kinder zahlen 2,- Euro und Familien 6,- Euro.

Die Heimat im Krieg- Lohne und die Region 1914-1918“

Der Weltkrieg leitete den politischen, wirtschaftlich-sozialen und kulturellen Zusammenbruch des bisherigen Europas ein. Er hat auch für unsere Region unverkennbare Auswirkungen. Das ist Grund für das Industrie Museum Lohne, mit einer Ausstellung und dem zugehörigen Begleitband speziell diese Zeit in den Blickpunkt zu nehmen.

Es geht in dieser Ausstellung, wie der Titel ausdrückt, nicht vornehmlich um das Kriegsgeschehen an der Front. Dieses wird aber immer wieder gespiegelt in der Beziehung zur Heimat.

Der Blick ist eindeutig auf das Regionale gerichtet, speziell auf: „Die Heimat im Krieg – Lohne und die Region 1914-1918“. In der für dieses Thema häufig verwendeten Bezeichnung „Heimatfront“ wird die neue Dimension des Krieges deutlich, nämlich dass eine Begrenzung auf das Geschehen an der Front nicht mehr möglich ist. Auch wenn die Heimat in Deutschland weitgehend nicht direkter Kriegsschauplatz wurde: Die Gesellschaften aller Krieg führenden Staaten wurden bedingungslos in den modernen, industrialisierten Krieg einbezogen.

Wie reagierte die Heimat auf die Herausforderungen des Krieges? Wie war es möglich, den Durchhaltewillen und die Opferbereitschaft der Bevölkerung über mehr als vier Jahre so hoch zu halten, nachdem bei Kriegsbeginn ein schneller Sieg der deutschen Truppen als gesichert vorausgesagt wurde?

© Benno Dräger
 
Ausstellungseröffnung 10. November 2017, 18 Uhr
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